Ein Innenhof, der wirkt, als sei die tägliche Arbeit nur kurz unterbrochen worden; Schweine und Hühner in den Ställen und Vorführungen mit eigenem Ausprobieren der technischen Geräte der damaligen Zeit. Das denkmalgeschützte Haus in der Bachstraße 1 in Ottersweier soll in ein Heimatmuseum der besonderen Art verwandelt werden.

Mit Hilfe der LEADER-Förderung, eine großzügen kommunalen Zuschusses und zahlreichen Spenden möchte der Historische Bürgerverein Ottersweier e. V.  mit einer modernen Museumskonzeption die Hausgeschichte zwischen 1688 und heute und die damalige Lebensweise samt der Geschichte aller Ortsteile lebendig machen. Neben dem landwirtschaftlichen Anwesen und seinen traditionellen Nutzungsbereichen (Küche, Vorratsräume, Räucherkammer, Wohnräumen, Gesindekammern, Scheune) sollen vor allem die Verwendung und Haltbarmachung landwirtschaftlicher Erzeugnisse sowie Hanf und seine Verarbeitung zu Stoffen und Seilen im Vordergrund stehen. Gerade zu diesen Themen sind Kurse und Vorführungen geplant, um so traditionelles Wissen weiterzugeben und zu bewahren. Dazu ist nicht nur die Zusammenarbeit mit Schulen und Kindergärten vorgesehen, sondern es sind auch Angebote für Erwachsene geplant.

Die Räume des Hause sollen gemäß ihrer ursprünglichen Funktion so gestaltet werden, als seinen die Besitzer nur eben kurz abwesend. Begleitend dazu sollen im ganzen Haus neben klassischen Schautafeln vor allem multuimediale Elemente im Vordergrund stehen, die die einzelnen Themen in Bild und Ton erläutern und zum Ausprobieren einladen. Die Ortsgeschichte selbst soll nur in einem Raum des Hauses mit Unterstützung multimedialer Elemente aufgegriffen und gezeigt werden. Der Keller, der Veranstaltungsraum und das Ober- sowie das Dachgeschoss sollen hauptsächlich museal genutzt werden. Die historische Küche dient als Vorführobjekt und kann von Kleingruppen für thematische Kurse genutzt werden. Durch ein entsprechendes Rahmenprogramm soll das Museum lebendig und unverwechselbar sein.

Der Garten als bäuerlicher Kraut- und Baumgarten, selbstgedrehte Hanfseile, ein Bienenhaus und ein großer Backofen sollen das Konzept im Außenbereich in einem späteren Schritt abrunden.

Projektträger: Privat

Projektstatus: beschlossen November 2017, in Bewilligung

Was gibt´s Neues zum Projekt?

Die vier großformatigen Skulpturen, die der aufmerksame Betrachter beim Spaziergang durch die Bühler Innenstadt an mehreren öffentlichen Plätzen entdecken kann, heißen „Rowdy“, „Open Sky“, „Kartenhaus“ und „Vase“. Sie sind das Ergebnis des Artothek-Projektes des Alternativen Kulturvereins e. V. und wurden über das LEADER-Programm mit Mitteln des Landes Baden-Württemberg gefördert.


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